Die erste eigene, richtige Webseite

Auf den Hochzeitsmessen wurde ich desöfteren auf meine Domain angesprochen. Warum ich denn da so ein komisches Kürzel hintendran hätte. Auf diese Frage immer wieder antworten zu müssen, dass es sich dabei um einen kostenlosen Homepage-Baukasten handelt, wurde mir irgendwann regelrecht unangenehm. Eine Mediengestalterin sollte ja schon einen richtig professionellen Internetauftritt inkl. Domain haben. Ich machte mich also auf die Suche nach einer anderen Lösung.

Dabei stieß ich auf eine Software von Adobe – genannt „Muse“. Damit kann man kinderleicht Webseiten erstellen, wenn man sich mit den anderen Programmen von Adobe auskennt, die im Hintergrund sogar automatisch mitprogrammiert werden. Das ist DIE Lösung! Aufgrund meines schon bestehenden Abos bei Adobe war die Software mit einem Mausklick heruntergeladen. Als Übung versuchte ich damit gleich mal, meine eigene Webseite zu kreieren. Die Bedienung war zwar wirklich einfach, doch die Gestaltung einer Webseite unterscheidet sich maßgeblich von der Gestaltung von Printmedien oder Logos. Man muss ganz andere Regeln beachten und sich darauf konzentrieren, dass die Seite einfach zu bedienen und schlüssig ist. Es dauerte also eine Weile, bis ich mit meinem Ergebnis zufrieden war. Aber wie bringe ich die Seite jetzt online? Eine Domain hatte ich mir bereits reserviert, aber ich hatte keinen blassen Schimmer, wie ich meine Webseite da jetzt drauf bekomme. Ich kannte mich mit einigen Fachbegriffen noch nicht aus, was mir die Sache nur erschwerte. Die einzigste Lösung war, einen Programmierer damit zu beauftragen. Aber eigentlich wollte ich doch nicht schon wieder so viel Geld ausgeben! Doch in dem Fall blieb mir nichts anderes übrig. Ich schaltete ein Gesuch auf eBay Kleinanzeigen und bekam sehr viele Rückmeldungen. Eine davon klang besonders interessant: Er war direkt aus meinem Wohnort und hatte schon Webseiten programmiert. Wir trafen uns für eine kurze Besprechung und letztendlich gab ich ihm den Auftrag. Er riet mir, die Webseite komplett von ihm programmieren zu lassen und über ein CMS-System zu verwalten. Allerdings hatte das auch seinen Preis. Weil ich dann aber wirklich eine professionelle Webseite haben würde, stimmte ich zu und wir setzten meine Webseite gemeinsam um. Es hatte tatsächlich sehr viele Vorteile, mit ihm zusammen zu arbeiten: Er setzte mir die Webseite im CMS WordPress um, mit dem ich sie leicht selbst verwalten konnte. Die Webseite war sogar auf Tablets und Smartphones optimiert. Und: Ich hatte endlich eine komplett eigene Domain ohne Zusätze oder Werbung. So sammelte ich meine ersten Kenntnisse und Erfahrungen im Webdesign.

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